Vorstandsmitglieder im evangelischen Schulbund Südwestdeutschland

             Sonja Spohn    Volker Herion     Helga Niehues     Stefan Giesel      Dieter Toder


Sonja Spohn - Schulleiterin am Eduard Mörike Gymnasium/Realschule in Stuttgart
Volker Herion - ehem. Schulleiter des Elisabeth v. Thadden Gymnasium Heidelberg
Helga Niehues - Mitglied der Schulleitung am Lichtensterngymnasium Sachsenheim
Stefan Giesel - ehem. stellv. Schulleiter an den Zinzendorfschulen in Königsfeld
Dieter Toder - Schulleiter am Schloss Gaienhofen Ambrosius Blarer Gymnasium

Über uns

ERZIEHUNG IM SINNE DES EVANGELIUMS

Erziehung und Bildung sind an allen Evangelischen Schulen untrennbar miteinander verbunden. Die meisten Einrichtungen verfügen nicht zuletzt deshalb auch über Internate. Gerade das Internatsleben mit seiner besonderen Anforderung, die individuelle und die soziale Entwicklung zu bringen, ist "...eine Werkstätte der Menschlichkeit", wie es der große Pädagoge Johann Amos Comenius schon vor 300 Jahren schreibt. Es ist heute aktueller denn je, unseren Kindern und Jugendlichen die Chance zu geben, sich nicht nur durch Konsum in einer modernen Massengesellschaft orientieren zu müssen. Gefragt sind Persönlichkeiten, die aus ihrer eigenen Stärke im Sinne des Evangeliums verantwortlich handeln, offen sind für den Nächsten und dessen Probleme, ihre Umwelt bewusst wahrnehmen und mit diesem Gut verantwortungsbewusst umzugehen wissen. Erziehung vom Evangelium her ist deshalb ganz und gar nichts Weltfremdes, sondern eine den Wert menschlichen Daseins würdigende Konzeption. So ist es nur logisch, dass hier Begegnung und Zuwendung möglich sind, wie sie unsere Jungen und Mädchen heute so notwendig brauchen. Hier liegt übrigens auch der Schlüssel zur entsprechenden Leistungsbereitschaft.

DER UNTERSCHIED

Die Evangelischen Schulen sind allesamt staatlich anerkannt, d.h. hier wird nach staatlichen Lehrplänen unterrichtet und entsprechend geprüft. Diese Einrichtungen haben jedoch in ihrer Gestaltung Freiraum und können so, ihrer pädagogischen Zielsetzung entsprechend, Schwerpunkte setzen. Es wird Ihnen auffallen, dass dies häufig im musischen oder sportlichen Bereich geschieht, wo Schülerinnen und Schüler besondere Freude am eigenen Tun erfahren. Zudem setzen die Evangelischen Schulen und Internate hier ganz bewusst ein Gegengewicht zum rein "Kopf betonten" Lernen - der Mensch besteht ja auch aus "Herz und Hand". Gerade dieser ganzheitliche Ansatz sorgt für die besondere Atmosphäre an Evangelischen Schulen. Freude an der eigenen Leistung und Freude am Leben in der Gemeinschaft sind die Folge.

VERANTWORTUNG UND RESPEKT

Wir alle laufen heute Gefahr, Verantwortung immer mehr zu delegieren - häufig an anonyme Instanzen oder soziale Verantwortungsträger. Wir alle wissen aber, dass dies nicht gelingt. Besonderes Augenmerk richten die Evangelischen Schulen deshalb auf die Erziehung zu Eigenverantwortung. Nur so kann jeder einzelne auch ein Wertegefüge aufbauen, kann seine Position in der pluralistischen Gesellschaft finden. Dazu gehört auch Respekt vor der Schöpfung und entsprechender Umgang mit der Natur. Nächstenliebe, Gerechtigkeit und Toleranz sind Grundzüge einer starken Persönlichkeit, die sich im späteren Leben als "Teil der Lösung" begreifen kann und nicht als "Teil des Problems". Da genügt Unterricht alleine nicht.

DIE ELTERN

Zusammenarbeit und Abstimmung mit den Eltern ist an Evangelischen Schulen Programm. Schließlich soll der Schul- oder Internatsaufenthalt die Eltern nicht ersetzen, sondern ergänzen. Deshalb ist es wichtig zu wissen, daß die Mitsprache und Mitwirkung der Eltern an allen Einrichtungen sehr erwünscht ist.

DIE KOSTEN

Wie bei jeder anderen Dienstleistung fallen natürlich auch hier Kosten an. Sehr häufig sind allerdings Stipendienmöglichkeiten und Fonds vorhanden, die in Einzelfällen helfen. Es würde im Rahmen dieser Broschüre zu weit führen, alles im einzelnen aufzuführen. Bitte fordern Sie deshalb von Fall zu Fall bei der jeweiligen Einrichtung gesondert Unterlagen an. Wirklichen Einblick verschafft allerdings immer erst ein persönliches Gespräch - vereinbaren Sie also am besten einen Termin.

Stand: 07.06.2007

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